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ROSENGARTEN - EVANGELISCHER JOHANNISTSIFT BERLIN
Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründete und denkmalgeschützte Stiftsgelände soll städtebaulich erweitert und die Freiflächen gestalterisch und funktional aufgewertet werden. Dazu wurde im Jahr 2009 ein Wettbewerb durchgeführt, welchen wir erfolgreich bestritten haben. Das erste Teilprojekt der Gesamträumlichen Aufwertung der Rosengarten, der zu einem prägendem Bestandteil der Grün- und Gartenanlagen Johannesstifts wird. Dazu wird die Wegebeziehung vom historischen Stiftskern in den geplanten Neubaubereich gestärkt und Blickachsen insbesondere zur Stiftskirche werden freigelegt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der pavillonartige Flachbau an der Nordkante entfernt. Seitlich werden die Baumreihen ergänzt, so dass eindeutige Raumgrenzen, welche das Gelände strukturieren, entstehen. An den Schnittpunkten der Wege entstehen Räume mit besonderen Qualitäten, der Rosenplatz und das Rosenparadies. Der Rosenplatz ist als Kommunikations- und Treffpunkt konzipiert. Er ist eingerahmt von einer intensiven Pflanzung; eine Pergola bietet Schatten, ein Brunnen bildet das Zentrum des Platzes. Das Rosenparadies am südlichen Eingang des Gartens wird von den Hauptwegen erschlossen und bildet eingerahmt von niedrigen Hecken und Staudenpflanzungen einen eigenständigen Gartenteil. Die Pflanzenauswahl bedient sich Vorbildern aus der Malerei des Mittelalters und wird somit den Ansprüchen der Denkmalpflege gerecht.
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