2009 - EVANGELISCHES JOHANNISSTIFT BERLIN SPANDAU Aufgabe des Wettbewerbes war die städtebauliche Erweiterung des evangelischen Johannesstifts. Die Wohnbereiche werden an einer neugeplanten Achse angeordnet, weitere dienen als Begrenzung des Stiftsgeländes im Nordosten entstehen. Die Mitte des Baubereiches B wird für öffentliche Einrichtungen der Schulen, der Sporthalle und des Sportplatzes als Bildungscampus gestaltet. Damit schaffen wir eine klar „lesbare“ Bebauungsstruktur mit eindeutigen Sichtachsen. Das Ziel des landschaftsarchitektonischen Konzepts ist eine Vernetzung der neuen Baufelder mit der umgebenden Landschaft und dem historischen Stiftsgelände. Die Grünzüge gliedern die Bebauungsstruktur, die Weitläufigkeit der Landschaft bleibt erlebbar. In die Grünzüge eingebettet liegen Gemeinschaftsgärten, Spielplätze, Obsthaine und der Sportplatz. Die Nutzung der Baufelder ist an einer klaren Gestaltung mit Schulcampus, halböffentlichen Höfen, privaten Gärten und Terrassen ablesbar. Die Alleen und Baumreihen werden fortgeführt, die Obsthaine geben eine Baumstruktur vor, die den Sportplatz mit dem Schulcampus verbindet.
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